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Die Videoaufzeichnungen der Konferenz können Sie hier nachsehen.     Eröffnungsansprachen und Vortrag von Maria Seissl (Leiterin Dienstleistungseinrichtung Bibliotheks- und Archivwesen der Universität Wien): “Schöne digitale Welt! Herausforderungen und Strategien für Online-Archive und Repositorien”       Vorträge und Podiumsdiskussion Sehen Sie die Vorträge folgender Personen, die im Anschluss im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur aktuellen […]

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Hören Sie sämtliche Vorträge, Präsentationen und Diskussionen der Konferenz im Originalton.     Tag 1, 6. September 2014                       Tag 2, 7. September 2014                           Sonstige Beiträge          

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Fotos

Sehen Sie hier die Fotos der Archivia 2014. Alle Fotos von Petra Moser. Die Bilder stehen unter einer CC-BY-NC-ND Lizenz und zusätzlich für redaktionelle Berichterstattung im Zusammenhang mit der Veranstaltung kostenlos zur Verfügung. Zur Slideshow 12►

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News Archiv

Programm

  1. Wissensturm (15. OG/Foyer)

    Registrierung, Frühstück

    Ab 9:30 Einlaß, Konferenzregistrierung und als Auftakt der ARCHIVIA 2014 ein gemeinsames Frühstück (mit freundlicher Unterstützung der Open Commons Region Linz).

  2. Wissensturm (15. OG/Saal)

    Begrüßung und Einleitung

    Grußworte von LAbg. Mag. Dr. Elisabeth Manhal (iV. LH Dr. Josef Pühringer) und Vzbgm. Mag. Christian Forsterleitner (iV. Bgm. Klaus Luger)

  3. Wissensturm (15. OG/Saal)

    Schöne digitale Welt! Herausforderungen und Strategien für Online-Archive und Repositorien (Maria Seissl)

    seissl

    Maria Seissl (Leiterin Dienstleistungseinrichtung Bibliotheks- und Archivwesen der Universität Wien): Schöne digitale Welt! Herausforderungen und Strategien für Online-Archive und Repositorien

    Die Gedächtnisinstitutionen haben längst Strategien entwickelt, wie sie den Herausforderungen der digitalen Welt mit ihrem Anspruch nach sofortiger und jederzeitiger Verfügbarkeit von Information und Wissen bestmöglich nachkommen können. Es bleibt aber noch viel zu tun und es sind noch viele Fragen vor allem technischer und rechtlicher Natur offen.

    Waren es bisher große Datenmengen aus Digitalisierungsprojekten, die zu bewältigen waren, so sind in den letzten Jahren Daten aus den wissenschaftlichen Forschungsprozessen und aus der forschungsgeleiteten Lehre ins Zentrum des Interesses gerückt. Die Themenkomplexe Forschungsdaten, Repositorien, Langzeitarchivierung, Open Access und Open Data harren einer vertieften Auseinandersetzung. Das aus Hochschulraumstrukturmitteln unterstützte Projekt „E-Infrastructures Austria“ setzt sich mit diesen und anderen Fragen auseinander und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Repositorieninfrasturktur an österreichischen Universitäten und anderen Einrichtungen auf- und auszubauen.

  4. Wissensturm (15. OG)

    Workshops 1-3

    Workshop 1: Digitizing shellac and 45 RPM discs at the Music Museum of Iran, Tehran – goals, obstacles and results (Samuel Mund, Center for World Music, University of Hildesheim); Raum 15.04


    Workshop 2: Datenformate, Langzeitspeicher und Kopierschutz (DRM) im Archivbereich (Peter Bubestinger, Österreichische Mediathek); Raum 15.05


    Workshop 3: Recherchieren und Wissen Bereitstellen auf dem Gebiet der Literatur, der Kultur und der Humanwissenschaften in Mittel- und Osteuropa (Sebastian Immanuel Teichgräber, Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur); Raum 15.06


    (Kurzfristige) Änderungen vorbehalten.

  5. Wissensturm (15. OG)

    Workshops 4-6

    Workshop 4: Museological Reconstruction of First Official Broadcasting of the Oldest Non-commercial Student Radio in Europe, Radio Student Ljubljana, 9th May 1969, (Andraž Magajna, Radio Student Ljubljana); Raum 15.04


    Workshop 5: Digitization of Radio URBAN FM - Archiving Radio Materials and Opening of Digital E-CAFFE Radio Library , (Berat Gashi, Radio Urban); Raum 15.05


    Workshop 6: fem.pop, (Frederik Dörfler, SR-Archiv österreichischer Popularmusik); Raum 15.06


    (Kurzfristige) Änderungen vorbehalten.

  6. Wissensturm 15. Stock Foyer

    Mittagspause

  7. Wissensturm (15. OG/Saal)

    Podiumsdiskussion “Die Bewahrung des kulturellen Erbes in der digitalen Informationsgesellschaft”

  8. Wissensturm (15. OG/Foyer)

    Brunch am Sonntag

  9. Wissensturm (15. OG/Saal)

    A National Library for the 21th Century – Content and services in The Digital Library (Roger Jøsevold)

    josevold

    Roger Jøsevold (Nationalbibliothek Norwegen, Oslo): 
    A National Library for the 21th Century –
    Content and services in The Digital Library



    In 2004 the Norwegian National Library (NLN) adopted a digital strategy saying that The National Library shall be the core of a Norwegian digital library. Within the framework of this strategy NLN has launched a digital library service with content from a range of media.

    Some examples:
    • An agreement between the Norwegian Collecting society Kopinor and NLN agreed upon in 2012 gives everyone with a Norwegian IP-address access to all books published in Norway up through the year 2000. The agreement is based on the legal platform of extended collective licensing.
    • Through agreements with newspaper-publishers NLN has digitized their historical collections and secured access to these in all Norwegian Libraries.
    • Since 2001 NLN has had a close partnership with the Norwegian Broadcasting Corporation. In a joint operation the historical radio archive of the broadcaster has been digitized. Part of this archive is now being disseminated through NLN's digital library services.

    The effect of having made this historical content accessible on nb.no can be seen through the user statistics. During the last four years there has been an annual growth of users by 40-50 %. In March this year there was an all-time high with a total of more than 400 000 visitors to nb.no. The number must be compared with the fact that Norway is a small country with only five million inhabitants.

  10. Wissensturm (15. OG/Saal)

    Urheberrecht beim kulturellen Erbe – ein Konstrukt zwischen Wirklichkeit und Fiktion (Paul Klimpel)

    Klimpel

    Paul Klimpel (iRights Lab Kultur. Berlin): 
    Urheberrecht beim kulturellen Erbe – ein Konstrukt zwischen Wirklichkeit und Fiktion


    Das Urheberrecht birgt für Archive, Museen und Bibliotheken viele Probleme, wenn sie Werke nutzen und zugänglich machen wollen. Alle Rechte retrospektiv zu klären, ist etwa bei Filmen mit vielen beteiligten Urhebern fast unmöglich. In der Praxis sind deshalb an vielen Stellen „Fiktionen” an die Stelle eines lückenlosen Nachweises der Rechtekette getreten: Plausible Vermutungen darüber, wo die Rechte an einem Werk liegen. Eine Bibliothek vermutet zum Beispiel, dass Rechte bei Nachkommen eines Urhebers liegen, was auch falsch sein kann. Auch bei der der digitalen Auswertung durch Firmen ersetzt die Risikoabwägung oft die nahezu unmögliche Rechteklärung. Zwischen Recht und Praxis entsteht so eine Lücke. Es ist Aufgabe des Gesetzgebers, diese Lücke zu schließen. Wenn dies nicht geschieht, verliert das Recht seine Legitimation. Denn die Legitimation des Rechts beruht auf Anerkennung, und dies setzt voraus, dass es die Lebenswirklichkeit realistisch abbildet und nicht den formalen Rechtsbruch als Normalität akzeptiert.

  11. Wissensturm (15. OG/Saal)

    Gedächtniseinrichtungen, Online-Archive und Urheberrecht (Felix Trumpke)

    trumpke

    Felix Trumpke (Rechtsreferendar am OLG Frankfurt/Main): 
    Gedächtniseinrichtungen, Online-Archive und Urheberrecht – Liegt der Schlüssel zu den Archiven in Skandinavien?


    Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage der Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken durch Gedächtniseinrichtungen im Kontext von Online-Archiven und diskutiert verschiedene Lösungsmöglichkeiten, insbesondere das seit langer Zeit in Skandinavien praktizierte Modell der Erweiterten Kollektiven Lizenz, das zwar durchaus vielversprechende Ansätze aufweisen mag, dessen Ursprung und Eigenheiten aber gleichzeitig nicht verkannt werden dürfen.

  12. Mittagspause

  13. Wissensturm (15. OG/Saal)

    Mass-digitization and (extended) collective licensing: the way forward? (Stef van Gompel)

    gompel

    Stef van Gompel (Institute for Information Law, Amsterdam): 
    Mass-digitization and (extended) collective licensing: the way forward?


    This presentation will discuss licensing problems associated with mass-digitization projects and how (extended) collective licensing mechanisms can provide a solution to the most pressing issues that archives, libraries and museums face when they aim to make their collections available online. While (extended) collective licensing is the most obvious and perhaps best possible solution for any large-scale rights clearance operation, especially where right owners are unknown or very difficult (if not impossible) to find, it also comes with a number of disadvantages. These include the dominant position of collective rights management organizations, their uncertain licensing mandate, and the fact that the collected royalties may not always be distributable to the relevant right owners. Nevertheless, it will be concluded that some of the disadvantages might be legally overcome and others may need to be accepted if we wish to make Europe’s cultural heritage available online.

  14. Wissensturm (15. OG/Saal)

    Elektronische Leseplätze: Das EuGH-Verfahren TU Darmstadt gegen Eugen Ulmer (Diana Ettig)

    ettig

    Diana Ettig (Hogan Lovells, Frankfurt/Main):
    Elektronische Leseplätze: Das EuGH-Verfahren Technische Universität Darmstadt gegen Eugen Ulmer im europäischen Kontext


    Diana Ettig berichtet in ihrem Vortrag „Elektronische Leseplätze“ über das Musterverfahren Technische Universität Darmstadt gegen Eugen Ulmer, welches derzeit vor dem Europäischen Gerichtshof anhängig ist. Darin geht es um die Auslegung von Artikel 5 Abs. 3 lit. n der europäischen Urheberrechtsrichtlinie (RL 2001/29/EG). Die Schrankenbestimmung ermöglicht es öffentlichen Bibliotheken, Archiven und ähnlichen Einrichtungen, urheberrechtlich geschützte Werke an elektronischen Leseplätzen zugänglich zu machen. In der praktischen Anwendung wirft die Vorschrift, welche von vielen Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt wurde, jedoch zahlreiche Fragen auf. Diese wurden nunmehr dem Europäischen Gerichtshof im Rahmen eines Vorabentscheidungsverfahrens vorgelegt. Diana Ettig ist Rechtsanwältin in der Sozietät Hogan Lovells und vertritt gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Nils Rauer die TU Darmstadt in dem Verfahren, welches sie in ihrem Vortrag in seinen europäischen Kontext stellen wird.

  15. Wissensturm (15. OG/Saal)

    Podiumsdiskussion “Neue Rahmenbedingungen für die Zugänglichmachung des kulturellen Erbes”

    Podiumsdiskussion zu den urheberrechtlichen Rahmenbedingungen und den Möglichkeiten ihrer Verbesserung in der digitalen Informationsgesellschaft mit

    Diana Ettig (Hogan Lovells, Frankfurt/Main)
    Stef van Gompel (Institute for Information Law, Amsterdam)
    Roger Jøsevold (Nationalbibliothek Norwegen, Oslo)
    Paul Klimpel (iRights Lab Kultur, Berlin)
    Felix Trumpke (Rechtsreferendar am OLG Frankfurt/Main)

    Moderation: Leonhard Dobusch (Professor für Organisationstheorie, FU Berlin)

Über die Archivia

Die ARCHIVIA 14 findet am 6. und 7. September 2014 in Linz (Österreich) während des Ars Electronica Festivals statt. Die Konferenz versammelt nationale und europäische Verantwortliche und Interessierte aus Wissenschaft und Politik und thematisiert die aktuelle rechtliche Situation von Online-Archiven Mediatheken und Repositorien. An der Schnittstelle von Urheberrecht und dem öffentlichen Interesse am freien Zugang zu Information haben Online-Archive heute mit einer Vielzahl an rechtlichen und kulturökonomischen Herausforderungen zu kämpfen. Die ARCHIVIA eröffnet mit Vorträgen, Podiumsgesprächen und Workshops ein Forum für aktuelle Problemstellungen und Lösungswege zu diesem brisanten Thema. Die Konferenz ist Teil des EU-geförderten Projekts “Captcha”.

 

Europäische Projekte im Mittelpunkt
Während die ARCHIVIA im Jahr 2012 vor allem die Herausforderungen der Digitalisierung für Archive und Mediatheken und die Auswirkungen auf die rechtliche Situation im Umgang mit Archivgut zum Thema hatte, rückt die ARCHIVIA 14 Erfahrungen, Best Practices und Beispiele aktueller und vergangener europäische Projekte in den Mittelpunkt.

 

Einladung zur Beteiligung
Die ARCHIVIA 2014 lädt private und in öffentlichem Auftrag oder Interesse handelnde Bibliotheken, Mediatheken, Museen und Archive aus ganz Europa ein, die Situation in den Mitgliedsländern und ihren Blick auf Europa sowie den Stand ihrer Vorhaben und Projekte zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Die Konferenz spricht sowohl ein interessiertes Fachpublikum als auch eine breitere Öffentlichkeit an.

 

Online-Archive für kulturelle Vielfalt in Europa!

Der gegenseitige Austausch von Erfahrungen und Visionen hat zum Ziel, die Relevanz digitaler Online-Angebote in Europa in das öffentliche Bewusstsein rücken und bestärken. ARCHIVIA vertritt den Standpunkt, dass Online-Archive ein für die Zukunft entscheidendes Werkzeug der Vermittlung, Bewahrung und Förderung des vielfältigen kulturellen Erbes in Europa sind.

 

Der Eintritt ist frei; um Anmeldung an <office@archivia.at> wird gebeten, aber auch der spontane Besuch ist erwünscht.
Samstag, 6. September 2014, 09:30 bis 16:30 Uhr
Sonntag, 7. September 2014, 10:00 bis 16:30 Uhr

 

Wissensturm Linz
Volkshochschule & Stadtbibliothek Linz
Kärntnerstraße 26, 4020 Linz
(gegenüber dem Linzer Hauptbahnhof)

 

Presse

PRESSEAUSSENDUNG vom 11.09.14 – “ARCHIVIA Konferenz in Linz: Was nicht im Internet ist, ist nicht in der Welt” als PDF herunterladen

 

PRESSEAUSSENDUNG vom 25.08.14 – “Für die Zukunft kultureller Vielfalt – Internationale ARCHIVIA 14 Konferenz startet am 6. September in Linz” als PDF herunterladen

 

PRESSEAUSSENDUNG vom 29.07.14 – “ARCHIVIA 14 – Online Archive für kulturelle Vielfalt in Europa!” als PDF herunterladen

 

PRESSEAUSSENDUNG vom 17.06.14 (Deutsch und Englisch) als PDF herunterladen

 

Unser Sujet zum Download:

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Ansprechpartner für Presseanfragen:

Thomas Kreiseder
Telefon +43 (0)676 71 08 192   E-Mail: office@archivia.at

Kontakt

Archivia ’14 Organisationsbüro

 

Radio FRO 105.0 MHzFreier Rundfunk Oberösterreich GmbH
Kirchengasse 4
4040 Linz
Austria

 

Ansprechpartner: Dr. Joachim Losehand, M.A.
c/o Verband Freier Radios Österreichs (VFRÖ)
Kandlgasse 6/1-3, A-1070 Wien

 

Telefon: +43 (0)660 43 966 43 E-Mail: office@archivia.at

 

Organisationsteam: Thomas Diesenreiter, Ingo Leindecker, Thomas Kreiseder, Joachim Losehand

Kooperationen

Projektpartner:

Radio Corax  Near FM Central European University  CAPTCHA - Creative Approaches to Living Cultural Archives  cba_logo_rgb

Gefördert von:

Funded by the European Union Culture ProgramStadt Linz Kultur       Land Oberösterreich Kultur

Mit freundlicher Unterstützung von:

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